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Anfangen

Die fünf coolsten Coding-Boxen für Nachwuchs-Tüftler

Diese kleinen Boxen haben mächtig was auf dem Kasten. Aber welche kann was und ist für wen geeignet?

Sie sind klein, aber oho: Coding-Boxen stecken voller Programmier-Action für Kinder. In manchen befinden einfache „Brettspiele“, bei denen man sich mit Hilfe von Codes übers Spielfeld bewegt. Andere beinhalten coole DIY-Projekte, die aus einzelnen Bauteilen bestehen und durch Computer zum Leben erweckt werden. Was alle gemeinsam haben: Kids lernen die Grundzüge des Programmierens und werden so ideal auf die Herausforderungen unserer digitalisierten Welt vorbereitet. Dass das Ganze auch noch Spaß macht, versteht sich von selbst.

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Die HABA Digitalwerkstatt Box ist für 5- bis 7-Jährige und für 8- bis 10-Jährige geeignet – je nach gewählter Box. Die Pakete kommen als Abo einmal im Monat direkt zu den Kindern nach Hause oder in ihre Schule.

Die Macherinnen Verena Pausder und Antonia von Preysing haben die Vision, dass alle Kinder in Deutschland an der digitalisierten Gesellschaft teilhaben können. Und zwar unabhängig vom Ort, an dem sie wohnen, von den Angeboten ihrer Schule oder vom Know-how der Eltern. Deshalb packen sie jeden Monat digitale Lernprojekte in eine Box und verschicken sie.

Jedes Päckchen der HABA Digitalwerkstatt Box steckt randvoll mit Tüftel- und Programmierprojekten, die Kinder die digitale Welt spielerisch entdecken lassen. Dabei sollen sie, so die Gründerinnen, „Aha-Momente erleben und als kreative Gestalter und Problemlöser fungieren“.

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Pädagogen, Lehrkräfte, Informatiker und Programmierer arbeiten daran, dass die Box jeden Monat neue Projekte beinhaltet. Und die jungen Abonnenten nach und nach nicht nur die Grundzüge des Programmierens verstehen, sondern ein ganzheitliches Technologieverständnis ausbilden. Ein System, das sich mit den Kindern weiterentwickelt. Und dadurch spannend bleibt. Besonders viel Spaß macht an der Box, dass es immer wieder neue Projekte zu entdecken gibt – und zwar gleichermaßen für Jungs und Mädchen. Langeweile hat also keine Chance!

DIE KOSTEN: Eine Einzelbox zum Kennenlernen kostet 24,99 Euro. Im Abo wird es günstiger: Bei einer Laufzeit von sechs Monaten gibt es eine Box für 20,99 Euro, bei zwölf Monaten für 18,99 Euro. Hier gibt's die Box (ab Ende Januar).

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Ganz ohne Computer spielerisch erste Prinzipien des Programmierens vermitteln ist das Ziel der Code Master-Box. Schritt für Schritt tüftelt der Spieler einen Code aus, um einen Avatar auf die Reise zu schicken und Kristalle einzusammeln. Ist das geschafft, öffnet sich das Portal zum nächsten Level.

Das Logikspiel beinhaltet zehn Landkarten, zu jeder gibt es sechs Programmieraufgaben. Macht summa summarum 60 Levels, durch die man sich coden kann. Und für jedes davon gibt es nur eine Lösung. Sammelt man nicht jeweils zwei Kristalle ein, beginnt das Level von vorne – allerdings mit einem anderen Weg. Je höher das Level, desto mehr Möglichkeiten muss man bedenken. Es gibt also viel zu tun.

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Letztendlich ist es nichts weiter als ein Brettspiel – aber ein sehr schlaues. Schließlich ahmen die Kinder damit die Arbeitsweise eines Computers nach und visualisieren Programm-Codes. Also: Die Einfachheit der Code Master-Box überzeugt.

DIE KOSTEN: Für 27 Euro (UVP) kann losgespielt werden.

Und hier bekommt sie: Diverse Spielzeug-Onlineshops, wie zum Beispiel plustoys.de haben die Box im Sortiment.

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Mikrocontroller stecken in Fernbedienungen, Smartphones oder Armbanduhren. Doch wie funktionieren die kleinen Ein-Chip-Computersysteme eigentlich? Und wie lassen sie sich programmieren? Mit diesem Experimentierkasten lernen Kinder die Arduino-Programmierung mit Unterstützung der visuellen Programmiersprache Scratch und einem Klick-System. Klingt kompliziert? Ist aber easy!

So lange kann man sich mit der Easy Coding-Box beschäftigen: Eine Ampelschaltung, ein einfaches Nachtlicht und viele andere spannende Projekte lassen sich mit den nur 15 enthaltenen Bauteilen umsetzen. Die nummerierten Elemente und Aktoren müssen dazu nicht etwa mühsam zusammengeschraubt werden, sondern werden mit einem einfachen Druckknopf verbunden. Über USB wird der Arduino dann an einen Computer angeschlossen und die Projekte erwachen zum Leben. Eine anschauliche Anleitung schafft rasche Erfolgserlebnisse. Und sorgt dafür, dass die Box nicht gleich im Regal verschwindet.

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Viel Spaß macht an der Box, dass sich auch lustige Spiele programmieren lassen. Besonders süß gemacht: „Batroom-Tennis“, bei dem man versuchen muss, eine Fledermaus mit dem Lichtsensor geschickt an Bällen vorbei zu lenken.

DIE KOSTEN: Mit 80 Euro (UVP) ist man dabei.

Und hier bekommt man sie: Direkt auf der Herstellerseite, aber auch bei anderen Online-Händlern.

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Wie der Name schon sagt: Kinder bauen und bewegen Roboter. Nebenbei lernen sie die Technik verstehen, die dahinter steckt und vertiefen ihre Kenntnisse in Blockprogrammierung. Die Steuerung funktioniert manuell oder über eine App. Die Roboter-Freunde ab zehn Jahren haben also idealerweise einen Zugang zu einem Smartphone oder Tablet.

Mit über 250 Teilen (darunter ein kybernetisches Zentrum, Elektromotoren, Infrarot-Sensoren und Lautsprecher) können fünf verschiedene Roboter-Modelle nach einer detaillierten Anleitung zusammengebaut werden – Schwierigkeitslevel steigend. Da ist man ganz schön beschäftigt. Wer den Dreh raus hat, ist danach in der Lage, jeden beliebigen Roboter zu kreieren und in Bewegung zu setzen. Die Möglichkeiten sind also fast grenzenlos.

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Sehr cool ist, dass durch die Infrarotsensoren die Roboter Gegenstände wahrnehmen, mit den Fühlsensoren aufnehmen und transportieren können. Auch Hell und Dunkel erkennen die kleinen Technikwunder. Und verfolgen dank Wegerkennung genau schwarze, markante Linien. Man kann natürlich auch zwei Roboter gegeneinander antreten lassen. Spannend!

DIE KOSTEN: Für 90 Euro (UVP) gibt’s jede Menge Roboter-Spaß.

Und hier bekommt man sie: Bei gängigen Onlineshops.

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Kindern spielerisch und praxisnah das Programmieren nahe- und beibringen ist das Ziel der Codino-Box. Und zwar anhand von coolen Mini-Projekten.

Das Starter Kit beinhaltet zehn Projekte, die sich nach und nach im Schwierigkeitsgrad steigern. Am Anfang freuen sich die Kids über eine leuchtende LED, am Ende können sie stolz drauf sein, selbst ein Keyboard gebaut zu haben. Das motiviert und hält lange bei der Stange.

Das innovative, preisgekrönte BUILD-CODE-PLAY-Prinzip macht besonders viel Spaß. Heißt im Klartext: Zuerst baut man einen kleinen Kreislauf aus den mitgelieferten Bauteilen (z.B. LEDs, Mikrofone, Displays) auf. Das ist ein bisschen wie mit Lego spielen. Über einen Mikrocontroller wird das Ganze über USB mit dem Computer verbunden. Soweit zu BUILD. Im CODE-Teil hauchen die Kinder den aufgebauten Bauteilen mit der Programmieroberfläche einer kostenlosen Software Leben ein. Und im PLAY-Part können die jungen Coder ihrer Kreativität freien Lauf lassen, indem sie Variablen verändern oder aus den Bauteilen etwas komplett Neues bauen. Superspannend!

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DIE KOSTEN: Regulär kostet das Starter Kit 99 Euro. Wer nach den zehn Projekten Lust hat, weiter zu coden, kann sich das Lightning Kit für 129 Euro zulegen.

Gute Nachricht: Als Freunde von Coding Kids bekommt ihr 5 Euro Rabatt! Auf der Website des Herstellers gebt ihr am Ende des Bestellvorgangs den Rabatt-Code CODINGKIDS ein und schon werden euch automatisch die 5 Euro abgezogen.

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